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Wissenswertes über Ontario und die Gegend des Ferienhauses 

Was Naturfreunde ins Ferienhaus Kanada lockt

Der Schuh des Manitou

Es dauerte rund 300 Jahre von der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus bis Siedler die Gegend unseres Ferienhauses permanent besiedelten. Zuvor lebten dort Pottawatomie, Ojibway, Ottawa und Wyandot (Huronen) Indianer. Es waren in erster Linie französische Siedler, die von dem Land Besitz nahmen, die Indianer aber gleichberechtigt behandelten. Die rassische Gleichbehandlung führte dann auch zur Vermischung der Rassen, die noch heute zurückverfolgt werden kann. Obwohl Ontario nicht als französische Provinz Kanadas zählt, finden Sie noch heute hier im äußersten Süden der Provinz Familiennamen, Orts- und Strassennamen, die an die ersten französischen Siedler erinnern. Auch die indianische Geschichte bildet sich in solchen Namen ab.

 

Krieg zwischen USA und Kanada

Während des Britisch-Amerikanischen Krieges fand im Jahre 1813 die Schlacht am Eriesee statt. Dabei besiegte die amerikanische Flotte die englische Navy.  Das heutige Kanada war seinerzeit noch in der Kolonialgewalt der Engländer. Commodore Perry ließ damals auf seinem Schiff eine Flagge mit dem berühmten Ausspruch: "Don't give up the ship" hissen. 

Einer der Hauptstützpunkte der britschen Kolonialherren befand sich in Amherstburg (ca 10 km von unserem Ferienhaus) wo man noch heute Fort Malden besichtigen kann. Kanonen und historische Uniformen sind erhalten. 

Viele Schiffswracks liegen heute auf dem Grund des Eriesee und bieten Tauchern willkommene Ausflugsziele. Über die Gefahren der Schiffahrt auf dem Eriesee berichtet Theodor Fontane in seinem Gedicht John Maynard

 

Onkel Toms Hütte und die U-Bahn

Nein, eine U-Bahnstation gibt es an unserem Ferienhaus nicht. Dennoch gibt es eine Beziehung zur Untergrundbahn - Underground Railroad. Als im 19. Jahrhundert in den USA die Sklaverei erlaubt war, flüchteten viele schwarze Sklaven nach Kanada. Eine ganze Organisation von Helfern unterstützte sie dabei. Ihre Terminologie nahm diese Hilfsorganisation aus dem Bereich der Eisenbahn. So wurde beispielsweise ein Fluchthelfer als "Schaffner" bezeichnet. Da die "Eisenbahn", welche die Hilfsorganisation ins Leben gerufen hatte, im Untergrund arbeitete, bürgerte sich schnell die Bezeichnung Underground Railroad ein: U-Bahn. Viele Schwarze überquerten per Schiff den Eriesee auf dem Weg in ihre Freiheit. Der jeweilige kanadische Hafen, in dem ihr Schiff anlegte, war die erste wirklich sichere Haltestelle. Zu den wichtigen Haltestellen zählten in unserer Nachbarschaft Colchester und Amherstburg.

Der berühmteste geflüchtete Sklave war Josiah Henson, der - in Maryland geboren - 41 Jahre seines Lebens als Sklave verbrachte. Harriet Beecher Stowe schilderte sein Leben in dem berühmten Roman Onkel Toms Hütte. Dieses Buch wurde von Abraham Lincoln als Katalysator für den amerikanischen Bürgerkrieg bezeichnet.

Josiah Henson lebte nach seiner Flucht aus den USA sieben Jahre lang in Colchester in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, wo er frisch gerodetes Land bearbeitete. Später zog er weiter in die Gegend von Dresden, Ontario. Dort befindet sich auch das Uncle Tom's Cabin Museum. Für den interessierten Besucher ist es einen Tagesausflug wert.

 

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